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Jaguar XKR

 

 

 

EINFÜHRUNG

Ein neuer Supersportwagen aus dem Hause Jaguar feiert Premiere. Der XKR übernimmt alle Tugenden des Ende 2005 vorgestellten XK – und führt zugleich das Jaguar-typische Fahrerlebnis zu neuen Höhen.

Wie schon der XK profitiert auch der neue XKR von einer Reihe höchst innovativer Technologien. Darunter das bislang für den Bereich der Automobilindustrie einzigartige Monocoque-Chassis aus niet-verklebtem Aluminium. Ein weiter auf 416 PS (EEC) gesteigerter V8-Motor mit Kompressoraufladung und eine sportlich abgestimmte Sechs-Stufen-Automatik - "Jaguar Sequential Shift" - mit lenkradmontierten manuellen Schaltwippen machen den XKR zu einem der faszinierendsten Grand Tourer-Sportwagen der Gegenwart.

Äußerlich unterstreicht der XKR seine sportlichen Intentionen durch einen neuen R-Performance Frontstoßfänger, einen Aluminium-Grill und Kühlluftschlitze in der Motorhaube. Zum Gesamterscheinungsbild tragen des weiteren exklusive 19- und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine vierflutige Auspuffanlage bei.

"Der neue XKR verkörpert auf ideale Weise all das, was einen Jaguar so besonders macht", sagt Bibiana Boerio, Managing Director von Jaguar Cars. "Er ist eine perfekte Kombination aus kultiviertem GT und ambitionierten Sportwagen. So bietet der XKR ein rundum aufregendes Fahrerlebnis."

Der Neue Jaguar XKR auf einen Blick

• "R"-Version des Jaguar XK – erhältlich als Coupé und Cabriolet

• 4,2-Liter-V8-Kompressor-Motor mit 416 PS (EEC) und 560 Nm Drehmoment

• Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (elektronisch abgeriegelt)

• Voll-Aluminium-Bauweise in Niet-/Klebetechnik

• Das XKR Cabrio (1785 Kilo) bietet einen Gewichtsvorteil von 60 Kilo

• Stärkere Federn und Dämpfer sowie neu abgestimmtes adaptives Dämpfersystem CATS (Computer Active Technology Suspension) sorgen für Fahrvergnügen und Handling auf hohem Niveau

• Sechsstufen-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad für ultraschnelle Gangwechsel im Millisekunden-Bereich

• Aktives Auspuffsystem für kultiviertes Dahingleiten und charakterstarker V8 Klang bei hohen Drehzahlen

• Subtile Änderungen am Exterieur: Sportlicheres Design für Frontgrill und Stoßfänger, Lüftungsschlitze in der Motorhaube, seitliche Entlüftungsschlitze in Aluminiumoptik und neu gezeichnete Leichtmetallfelgen

• Aufgewertetes Interieur mit Aluminium-Applikationen in Flechtoptik oder poliertem Wurzelnussholz und XKR Sportsitzen

• Intuitive Bedienelemente und fahrerorientierte Technologien – darunter Keyless Entry, Keyless Start, zentrales Infosystem mit Touchscreen-Monitor und aktive Scheinwerfer

 

Zusammengefasst der Inbegriff eines zeitgenössischen Jaguar GT-Sportwagens. Ideale Verkörperung der Markenphilosophie vom Bau schöner und schneller Autos.

  

Fahrdynamik

Fahren im neuen XKR oder: die Neudefinition der Erregung

Eine Fahrt im 416 PS starken Jaguar XKR ist ein nicht alltägliches Erlebnis. Er übernimmt das gleiche, sehr verwindungssteife Aluminium-Chassis des XK, bringt aber rund 120 PS mehr auf die Straße. Die 6-Gang-Automatik mit "Jaguar Sequential Shift" für manuelle Gangwechsel gilt in puncto Schaltgeschwindigkeit und Schaltkomfort als Nonplusultra in ihrer Klasse und trägt mit dazu bei, dass die Jaguar-spezifische Mischung aus Leistung und Dynamik im XKR einen neuen Höhepunkt erreicht.

"Unser Entwicklungsziel war es, trotz der deutlich höheren Leistung den ausgewogenen Charakter des XK beizubehalten", sagt Jaguar-Chefingenieur Mike Cross. "Das Briefing für unser Team hieß: ‚Ein Auto, das mindestens 120 Prozent eines XK besitzt – ein ultimativer Sport-GT für den Alltagsgebrauch.‘ Wir wollten natürlich die Leistung und Dynamik bieten, die Kunden von einem XKR zu Recht erwarten dürfen. Wir waren aber ebenso darauf bedacht, die außergewöhnliche Verschmelzung von sportlichem Luxus zu erhalten, die jeder Jaguar bieten muss und die der XK so überzeugend zeigt. Kurz gesagt: "Wenn Sie den XK mögen, werden sie den neuen XKR mit Sicherheit lieben!"

Das Ergebnis ist ein Auto, das unter allen Bedingungen und bei jeder Geschwindigkeit zu Höchstleistungen fähig ist. Schon aus niedrigen Drehzahlen geht es mächtig vorwärts, und die überarbeitete Servolenkung und das straffere Fahrwerk verwandeln den XKR mühelos vom lässigen Grand Tourer zum spitzen Sportwagen. "Der Wagen bietet alles, was schon der XK kann – und darüber hinaus noch viel mehr", verspricht Mike Cross.

4,2-Liter-V8 mit Kompressoraufladung

Die Fähigkeit, jederzeit große Leistungs- und Beschleunigungsreserven zu mobilisieren, ist das Kennzeichen eines jeden sportlichen Jaguar. Das über einen mechanischen Kompressor ("Supercharger") aufgeladene V8-Triebwerk aus der Jaguar-eigenen AJ-Reihe demonstriert dies im XKR besonders eindrucksvoll. Mit 416 PS bei 6250/min und einem maximalen Drehmoment von 560 Nm (EEC) bei 4000/min im Rücken beschleunigt das Coupé in 5,2 Sekunden (Cabriolet: 5,3) Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird erst – mit Elektronik-Hilfe – bei 250 km/h eingebremst.

Leistungsgewicht um 34 Prozent verbessert

Der zusätzliche Kompressor und gleich zwei Lufteinlässe sind in erster Linie für die Mehrleistung von rund 120 PS verantwortlich. Das maximale Drehmoment liegt mit einem Plus von 36 Prozent ebenfalls deutlich über dem des XK; im Gegenzug nahm aber das Gesamtgewicht nur um rund 50 Kilo zu. Als Folge verbesserte sich das Leistungsgewicht gegenüber dem XK 4,2 mit Saugmotor um stolze 34 Prozent.

Auch im Vergleich zum 395 PS starken Vorgängermodell setzt der neue XKR mehr Leistung und Drehmoment frei. Dank der leichteren und steiferen Monocoque-Bauweise stieg das Leistungsgewicht im Vergleich zum alten XKR um zwölf und das Verhältnis von Drehmoment zu Gewicht um 7,7 Prozent an. Um entsprechende Verbesserungen beim jetzt auslaufenden XKR zu erreichen, hätte es einer Leistungsspritze von 50 PS bedurft. Dementsprechend sprintet der neue XKR (als Coupé) auch 0,2 Sekunden schneller von 0 auf 100 km/h als das Modell der ersten Generation.

Kontinuierlich variable Verstellung der Einlassnockenwellen

Kernelement der leistungssteigernden Maßnahmen ist zweifellos der von einem mechanischen Eaton-Kompressor aufgeladene V8 in Voll-Aluminiumbauweise. Die wassergekühlten Zylinder sind in einem Winkel von 90 Grad angeordnet; die Kurbelwelle läuft in fünf Hauptlagern und in jedem der beiden Zylinderköpfe bedienen zwei oben liegende Nockenwellen vier Ventile pro Zylinder. Neben der Aufladung bewirken ein doppelter Lufteinlass und die kontinuierlich variable Verstellung der Einlassnockenwellen eine spontane Leistungsabgabe des Triebwerks. Das vom Motormanagementsystem kontrollierte Steuerungssytem erhält über Sensoren exakte Informationen zu Drehzahl, Gaspedalposition und Öltemperatur. Durch permanenten Abgleich der Daten mit einem digitalen dreidimensionalen Kennfeld bestimmt das Rechnerhirn die jeweils optimale Ventilstellung. Im Anschluß werden die aufgefangenen Signale an zwei Magnetventile übertragen, die den auf die Nockenwellenversteller wirkenden Hydraulikdruck regeln.

Kompressorgeräusch um fünf d(B)A gesenkt

Schon der Saugmotor des 4,2 Liter XK wurde für seine akustischen Qualitäten gelobt. Bei langsamen Geschwindigkeiten und niedrigen Drehzahlen bleibt er dezent im Hintergrund, nur um beim starken Beschleunigen ein unmissverständliches V8-Grummeln zum Besten zu geben. Damit das für einen Kompressor typische Wimmergeräusch den Soundteppich nicht überlagert, haben die Jaguar-Ingenieure das Geräusch des Laders im Vergleich zum alten XJR-Aggregat um fünf d(B)A gesenkt.

Damit konnten sich die Akustikexperten beim Soundtuning allein auf die sorgfältige Abstimmung von Ansaug- und Abgassystem konzentrieren. Im XKR verändert ein aktives System den Abgasstrom durch den Hauptschalldämpfer: Bei Normalgeschwindigkeiten bleiben die Geräuschemissionen im Niederfrequenzbereich; erst bei forscherer Gangart dominieren mechanischere, hochfrequente Tonlagen, d.h. der XKR bleibt bei normalen Drehzahlen leise, spricht jedoch beim Beschleunigen eine deutliche Sprache.

 

Getriebe

Geschaltet wird im Jaguar XKR über eine Sechsstufen-Automatik mit am Lenkrad montierten Schaltwippen. Diese "Sequential Shift"-Funktion vereint auf angenehmste Weise die Schnelligkeit und Direktheit eines sequentiellen Schaltgetriebes mit dem Komfort und der Bequemlichkeit einer Wandlerautomatik. Das System besteht aus direkt am Lenkrad angebrachten "paddles" und einem konventionellen Wählhebel auf der Mittelkonsole. Insgesamt hat der Fahrer die Wahl zwischen drei Automatik- und einer sequentiellen Schalt-Option.

Schaltvorgänge von 600 Millisekunden im sequentiellen Modus

Während bei einem automatisierten Schaltgetriebe der Drehmomentfluss während des Schaltvorgangs – sprich beim Auskuppeln – kurz unterbrochen wird, behält das Jaguar-Getriebe den Kraftfluss während des gesamten Schaltvorgangs aufrecht. Dadurch gehen die Gangwechsel nicht nur bemerkenswert sanft, sondern auch schnell vonstatten. Genauer gesagt vergehen zwischen dem Betätigen der Schaltwippe und dem Abschluss des Schaltvorgangs gerade einmal 600 Millisekunden.

Bei von Jaguar durchgeführten Vergleichstests mit Konkurrenzsystemen stellte sich das hauseigene Getriebe als das schnellste heraus: Ein Gangwechsel läuft hier 400 Millisekunden flinker ab als bei einer herkömmlichen Wandlerautomatik und immerhin noch 100 Millisekunden schneller als beim besten der geprüften automatisierten Schaltgetriebe.

Sport-Programm mit adaptiver Getriebesoftware

Wie schon der XK hat auch der XKR anstelle des traditionellen "J Gates" eine L-förmige Schaltkulisse, in der zwischen den Modi P, R, N, D und Sport zu wählen ist. Gleich drei Fahrprogramme erlauben es dem Fahrer, das Getriebe dem momentanen Fahrstil optimal anzupassen. Im "D"-Menü (für Drive) arbeitet der Selbstschalter wie eine konventionelle Wandlerautomatik – sinnvoll zum Beispiel im städtischen Stop-and-go-Verkehr. Im "Sport"-Programm tritt die adaptive und selbst lernende Getriebesoftware stärker in den Vordergrund. Sie sorgt dafür, dass die Gänge höher ausgedreht werden und erkennt auch, ob der Jaguar eine Kurve durchfährt – und hält dann den Gang entsprechend bei. Genauso registriert sie auch Bergauf- und Bergabfahrten und optimiert die passenden Schaltpunkte entsprechend. Und beim schnellen Herunterschalten passt die Software durch kurzes Zwischengasgeben die Motordrehzahl präzise der Geschwindigkeit an.

Der manuelle oder "Sequential shift"-Modus wird automatisch durch einmaliges Drücken der Schaltwippen am Lenkrad aktiviert. Nun wechselt die XKR-Automatik die Gänge im Stil eines Formel-1-Wagens und ganz ähnlich wie bei einem modernen manuellen Getriebe.

Chassis, Aufhängungen und Bremsen

Um den Komfort- und Handlingansprüchen sportlicher Fahrer zu entsprechen, hat Jaguar die Federn und Dämpfer des XKR im Vergleich zum XK nochmals verstärkt. Die Federraten wurden vorne um 38 und hinten um 24 Prozent erhöht. Auch die Kennung der geschwindigkeitsabhängig geregelten Servotronic wurde noch einmal geändert – sie spricht nun noch direkter an und bietet ein noch besseres Feedback zur Straße. Beide Maßnahmen sorgen für ein noch narrensichereres Handling, ohne dass gleichzeitig der Abrollkomfort gelitten hätte.

Zusätzliche Strebe zwischen den hinteren Stoßdämpferdomen

Dank der Stärke und Steifigkeit des XK-Chassis übernimmt das XKR Cabriolet das gleiche dynamisch-sportliche Fahrwerks-Set up wie das XKR Coupé. Einzige Modifikation im Vergleich zu den XK Coupé- und Cabrio-Versionen ist eine zusätzliche Strebe zwischen den Stoßdämpferdomen der Hinterachse zur Kompensation der deutlich strafferen Federraten.

Das computergesteuerte CATS-Fahrwerk (ein zweistufiges, adaptives Dämpfersystem zur optimalen Balance zwischen einer komfortbetonten und sportlichen Abstimmung) sowie eine neues, abschaltbares Stabilitätsprogramm samt elektronischer Traktionskontrolle (Trac DSC) hat Jaguar mit Blick auf die zusätzlichen PS des Kompressor-Motors gleichfalls neu abgestimmt.

Ebenso bedeutend wie die gesteigerte Motorleistung sind die durch die innovative Aluminiumbauweise im Vergleich zum ersten XK/XKR erzielten Verbesserungen in den Bereichen Steifigkeit und Gewicht. Die erstmals in der Automobilindustrie realisierte Monocoque-Karosserie aus genietetem und verklebtem Aluminium wurde von Jaguar erstmals in der XJ-Limousine umgesetzt. Die in der Luft- und Raumfahrt seit langem bewährte Technologie unterscheidet sich erheblich von einem Aluminium-Gitterrohrrahmen mit separaten Aluminiumblechen. Beim XK und XKR ging Jaguar sogar noch einen Schritt weiter und integrierte vermehrt leichte Gussteile und Pressbleche aus Aluminium.

Gewichtsersparnis von 19 Prozent bei 40 Prozent mehr Steifigkeit

Tatsächlich ist das Alu-Chassis des neuen XKR sowohl als Coupé wie als Cabriolet deutlich leichter als das in Stahlbauweise produzierte Vorgängermodell – bei der offenen Variante beträgt die Gewichtseinsparung exakt 287 Kilo oder 19 Prozent. Auch in puncto Steifigkeit sind die Fortschritte enorm: 30 Prozent beim Coupé und 40 Prozent beim Cabriolet. Als Folge beschleunigt der XKR nicht nur schneller sondern ist auch sicherer, leiser und vibrationsärmer bei zugleich verbesserten Handling- und Fahreigenschaften.

Größere Bremsscheiben an der Vorderachse sichern dem Jaguar XKR eine allzeit verlässliche Bremsleistung. Der Durchmesser der innenbelüfteten Scheiben nahm von 326 auf 355 Millimeter, die Dicke von 30 auf 32 Millimeter zu. Zum Bremsen-Paket gehören des weiteren ein Vierkanal-ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD), ein hydraulisch geregelter Bremsassistent zur Bereitstellung der maximalen Verzögerungskraft bei einer Notbremsung sowie die schon aus den Modellen S-TYPE und XJ bekannte elektronische Parkbremse.

Design

Mit dem bereits als zukünftigen Design-Klassiker gehandelten Jaguar XK verfügte das Designteam um Ian Callum über eine ideale Basis für die Entwicklung des XKR. Die elegante Form des XK setzt die Formensprache der klassischen XK-Modelle und des legendären E-Type fort. Durch die Kombination dieser unverwechselbaren Jaguar–Silhouette mit zeitgemäßem Flair bildet sein Äußeres eine gelungene Komposition aus Eleganz, Athletik und Charakter. Im XKR verstärkten die Designer vor allem den athletischen Eindruck und setzten dabei folgende Designschritte an:

• Neue XKR Frontstoßfänger in Wagenfarbe mit eigenständigen Nebelscheinwerfergehäusen

• Aluminiumoptik für die seitlichen Lüftungsschlitze

• Lüftungsschlitze in der Motorhaube und exklusives "XKR" Aluminium-Finish am oberen und unteren Maschendrahtgrill

• Aluminium-Finish des Heckschriftzugs und ausgewählte Chromelemente an der Karosserie

• 19-Zoll-Leichtmetallfelgen im exklusiven "Jupiter"-Design als Standard; optionale 20-Zoll-Felgen vom Typ "Cremona"

• Schwarz getönte Bremssättel mit "R"-Logo

• Vierflutiges Auspuffsystem und eigenständiger unterer Heckstoßfänger

• "R"-Emblem am Heck

Jaguar-Designdirektor Ian Callum erklärt den Denkansatz hinter der Formensprache des neuen XKR: "Wir sprechen bei Jaguar darüber, wie sehr unsere neuen Modelle dem Ideal schöner und schneller Autos entsprechen. Diese Formulierung fasst unsere Markenbotschaft ideal zusammen und trifft auf jeden neuen Jaguar zu. Wir waren sehr stolz auf die Reaktionen bei der Vorstellung des neuen XK im vergangenen Jahr – er verkörpert eine Schönheit, die man von einem Jaguar erwarten kann. Am neuen XKR betonen wir nun nochmals die ‚schnelle‘ Seite unseres Design-Credos."

"Dieses unterschwellige Gefühl großer Kraft" (Ian Callum)

Die "Kraftlinie", die von den Vorderrädern über die Fahrgastzelle bis in die hinteren Hüften reicht, blieb erhalten. "Dieses unterschwellig vorhandene Gefühl großer Kraft haben wir im XKR durch einige geschickte Designzitate noch verstärkt. Dazu zählen die Luftschlitze in der Haube – die den Kompressor erahnen lassen – und die aufregend gestylten neuen Felgen. Sie füllen die Radhäuser satt aus und verhelfen dem Wagen zu einem wirklich respektablen Auftritt", erklärt Callum.

Auch das Interieur-Design des Jaguar XK erhielt bei der ersten Vorstellung viel Lob und Anerkennung. Das Cockpit des XKR ist sehr geschmackvoll ausgestattet und stark auf den Fahrer fokussiert. Die Bedienelemente sind intuitiv zu bedienen, die Multimedia- Technologien benutzerfreundlich und alle Informationen über klar gezeichnete Analoganzeigen und Info-Displays gut ablesbar.

Die eigens für den XKR hergestellten Sitze bieten zusätzlichen Seitenhalt für Fahrer und Beifahrer und tragen "R"-Embleme auf der Kopfstütze. Auch im Tacho, auf der Lenkradnabe und im Getriebeschalthebel taucht der Buchstabe "R" wieder auf.

Aluminium-Paneele in Flechtoptik spenden einen coolen Look

Serienmäßig sind im XKR-Innenraum Aluminium-Paneele in cooler Flechtoptik, die Jaguar schon ganz ähnlich in der Konzeptstudie "Advanced Lightweight Coupé" Anfang 2005 vorstellte oder die "wärmere" Auskleidung mit poliertem Walnusswurzelholz. Optional steht auch eine "Luxus Sport"-Ausstattung zur Wahl, bei der die 16-fach elektrisch verstellbaren Sitze, das Armaturenbrett, die Türinnenverkleidungen und die Mittelkonsole mit Softgrain-Leder überzogen sind.

Der Markt für den XJR

Ebenso wie der XK mit Saugmotor tritt auch der neue XKR im Segment der großen Premiumsportwagen an. Seit 1999 – in diesem Jahr wurden weltweit 50.000 Einheiten verkauft – hat sich das Verkaufsvolumen in dieser Klasse glatt verdoppelt.

Der XKR spricht eine ausgewählte Gruppe kaufkräftiger Kunden an, die eine hohe Affinität zu Luxusprodukten haben. Diese Klientel sucht nach einer Kombination aus Grand Tourer (GT) und einem Modell mit echtem Sportcharakter – eine Mischung, die reichlich Fahrspaß vermittelt und gleichzeitig Status und Exklusivität vereint – kurz: Luxus, sportlich verpackt.

Der neue Jaguar XKR ist ab Sommer bei den Jaguar Händlern zu bestellen.

Zusammenfassung

Als der neue Jaguar XK Ende 2005 debütierte, setzte er durch seine gelungene Kombination aus Luxus, Komfort und Dynamik neue Zeichen im Segment der Luxus Sportwagen. Nun geht der neue kompressorgetriebene XKR noch einen Schritt weiter. Der kräftigste, leistungsstärkste jemals von Jaguar vorgestellte Serienwagen überwindet mühelos die Kluft zwischen einer für den Alltagsbetrieb nur bedingt tauglichen Fahrmaschine und einem kommoden, weil übergewichtigen Gran Tourismo.

 

Der XKR beschleunigt in nur 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, fährt sich bei Bedarf wie ein reinrassiger Sportwagen und bietet dabei noch ein für diese Klasse ungewöhnlich hohes Komfort- und Verarbeitungsniveau. Dazu kommen ein unverwechselbares Design und ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis.

 

Technische Daten

 

COUPÉ

CABRIOLET

CHASSIS

Vernietetes und verklebtes Aluminiumchassis


MOTOR

Zylinder/Ventile pro Zylinder

8/4

8/4

Bohrung/Hub – mm

86/90,3

86/90,3

Hubraum – cm³

4196

4196

Maximale Leistung – SAE PS (kW)

420 (306)

420 (306)

EEC PS (kW)

416 (306)

416 (306)

bei U/min.

6250

6250

Maximales Drehmoment – EEC Nm

560

560

bei U/min.

4000

4000

Getriebe

6-Gang-Automatik
Jaguar Sequential Shift
mit Lenkrad- Schaltwippen

6-Gang-Automatik
Jaguar Sequential Shift
mit Lenkrad-Schaltwippen


Übersetzungen

 

  1. 4,171
  2. 2,340
  3. 1,521
  4. 1,143
  5. 0,867
  6. 0,691

Achsantriebsübersetzung 3,31:1

 

  1. 4,171
  2. 2,340
  3. 1,521
  4. 1,143
  5. 0,867
  6. 0,691

Achsantriebsübers. 3,31:1


FAHRLEISTUNGEN (Herstellerangaben)

0-100 km/h - Sekunden

5,2

5,3

80-110 km/h – Sekunden

2,5

2,6

Höchstgeschwindigkeit – km/h

250 (elektronisch abgeregelt)

250 (elektronisch abgeregelt)


AERODYNAMIK

cW -Wert

0,341

0,359


LENKUNG

Übersetzung

17,1:1

17,1:1

Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag

2,7

2,7


ABMESSUNGEN/GEWICHTE

Leergewicht – kg

1770

1785

Länge – mm

4791

4791

Breite – mm

1893

1893

Höhe – mm

1322

1329

Radstand – mm

2752

2752

Kofferraumvolumen – l

300

200 (283*)

Kraftstofftank – l

70,6

70,6

 

*bei geschlossenem Dach

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