Jaguar hat auch seine Tradition in der Renngeschichte, die bis heute mit dem Image von Jaguar verbunden wird.
Der C-Type wurde Anfang der fünfziger Jahre aus dem erfolgreichen Seriensportwagen XK 120 (damals der schnellste Seriensportwagen der Welt) entwickelt, worauf auch die Chassisnummern hinwiesen, welche die drei Buchstaben XKC beinhalteten. Doch anders als der XK 120 für die Straße verfügte der für Renneinsätze konzipierte C-Type über einen filigranen Gitterrohrrahmen zur Aufnahme der Aggregate und der aerodynamisch günstig geformten Aluminium-Karosserie. Der bekannte Sechszylinder-Reihenmotor aus dem XK leistete im C-Type um die 180 PS.
1951 erlebte der C-Type seine Premiere bei den 24 Stunden von Le Mans, dem Langstrecken-Klassiker schlechthin. Jaguar-Gründer und -Chef William Lyons sah Le Mans als perfekte Plattform für seine Marketing-Strategie: Das bekannte Sprichwort "Win on Sunday – sell on Monday" stammte aus den USA, und genau dort war auch der wichtigste Markt für die Sportwagen aus Coventry. Ein Sieg in Le Mans, das wusste Lyons, würde sich positiv auf die Verkaufszahlen auswirken.
Der C-Type gewann tatsächlich, Peter Walker und Peter Whitehead ließen der versammelten Konkurrenz von Ferrari, Cunningham, Aston Martin und Talbot keine Chance. Und der erhoffte Nebeneffekt blieb nicht aus: Die Verkaufszahlen des XK 120 gingen steil nach oben.....